Meeting
in commemoration
of Ivan Illich and
CIDOC
Cuernavaca, November
30 - December 5,
2007
When
CIDOC (Centro Cultural
de Documentación)
closed its doors
in 1976, it had
made of our city’s
name, Cuernavaca,
a synonym of a certain
way of thinking
and re-thinking
modern society,
its institutions
and its tools. Ivan
Illich, the initiator
of CIDOC, thought
that the less industrialized
countries still
had the possibility
to find their own
way and thus avoid
the growing counter-productivity
of great modern
institutions and
hence the destruction
of nature and of
the very foundations
of their cultures.
Though often misunderstood,
the message had
been spread and
could hardly be
voiced better. CIDOC
had fulfilled its
mission.
Ivan
Illich left this
world on December
2, 2002. We are
a group of friends
and readers who,
five years alter
his death, want
to convoke to a
colloquium in Cuernavaca,
where he spent so
many years. A third
of a century after
CIDOC’s last
sessions, the destructive
effects of industrial
development, which
where predictable
but did still not
seem so pressing,
have become part
of daily life. We
want to revisit
the option that
was formulated in
Cuernavaca by brilliant
minds of different
countries and horizons
and invite contemporary
thinkers to re-open
the debate about
them.
For more
detailed information
please contact Jean
Robert (jeanrobert@att.net.mx)
or read
Bosquejo
francés
Bosquejo
inglés
Draft
spanish
Program
spanish
Eine Dokumentation
der nachfolgenden
Veranstaltung kann
gegen Kopier- und
Portokosten von
3,50 Euro in Briefmarken
bei Silja
Samerski bestellt
werden.
Die
Verkehrung der Frohen
Botschaft
Zum
5. Todestag des
Theologen und Philosophen
Ivan Illich (1926-2002)
Vortrag:
Dr. Silja Samerski
Lesung: Susanne
Plassmann
Musik: Anja-Maren
Schmidt (Flöte)
Dr. Oliver Rosteck
(Klavier)
Sonntag,
18. November 07
19.30 Uhr
Willehadsaal,
Altes Postgebäude,
Domsheide
28195 Bremen, Germany
Gebühr: 3,-
€
Sehr
geehrte Damen und
Herren!
Für
Ivan Illich, der
in den 1970er Jahren
durch seine scharfe
Kritik an der Schule
und der Medizin
Furore machte, verfestigte
sich im Laufe seines
Lebens eine beunruhigende
Er-kenntnis: Unsere
moderne Welt ist
nicht ein-fach post-christlich,
sondern beruht auf
der Verkehrung der
Frohen Botschaft.
Die Zer-störung
der Schöpfung,
die Bedrohung durch
Massenvernichtungswaffen,
die Öko-nomisierung
aller Lebensbereiche
- die Ab-gründe,
an denen wir heute
stehen, sind historisch
nur durch die Verkehrung
der großen
Freiheit zu erklären,
zu der Christus
eingeladen hat.
Wir stehen daher,
so Illich, „nicht
vor einem Übel
der üblichen
Art, sondern vor
der Verderbnis des
Besten, die dann
eintritt, wenn die
Frohe Botschaft
institutionalisiert
wird und die Liebe
verkehrt wird in
den Anspruch auf
Dienstleistungen“.
Bevor
er am 2. Dezember
2002 in Bremen starb,
hatte Ivan Illich
mehrere Jahre lang
hier gelebt und
unterrichtet. An
diesem Abend soll
nach einer kurzen
biographischen Einführung
Illichs These von
der Verkehrung des
Evangeliums in unserer
modernen Welt vorgestellt,
vorgelesen und diskutiert
werden.
Der
Abend wird musikalisch
umrahmt, und Sie
sind anschließend
zu einem Glas Wein
oder Saft eingeladen.
Ansgar Lüttel,
Propst
News
in June 2007
Frühstücksgespräche
mit gedruckten und
ungedruckten Manuskripten
von Ivan Illich
DENKRAUM
DER FLIEGENDE FISCH
IVAN ILLICH LESEN
HÖREN
Der fliegende Fisch
war das Sinnbild
von Ivan Illich
für sein Dasein
zwischen den Welten.
In einer Serie von
Gesprächen,
die Schauspieler,
Sänger und
Musiker des Bremer
Theaters gestalten,
wollen wir Schriften
von Ivan Illich
präsentieren,
in denen er die
Jetzt-Zeit in ein
befremdliches Licht
rückte: Nachsinnen
und Erinnern vor
der Idee des Gehirns
als Speicher von
Informationen, bewusst
gepflegte Mündlichkeit
als Gegenmittel
zur spätmodernen
Sprachlähmung,
Freundschaft, Studium
und Askese, die
Verankerung im Gemeinsinn,
die durch Bevormundung
und Beratung von
Experten bedroht
ist und die Suche
nach Räumen
des disziplinierten,
öffentlichen
Nachdenkens hier
und jetzt.
In jeder dieser
Lesungen lädt
Illich, der dieses
Jahr achtzig Jahre
alt geworden wäre,
seine Zuhörer
ein, die Distanz
und Freiheit zu
bewahren, die nötig
sind, um den entsinnlichenden
Ritualen moderner
Institutionen nicht
auf den Leim zu
gehen.
Themen
und Gastgeber der
Denkräume
05.11.2006
- 11:30-13:00 Uhr
- Eintritt frei
Gedächtnis
und Erinnerung (Barbara
Duden)
10.12.2006
- 11:30-13:00 Uhr
- Eintritt frei
Lebenslängliche
Verdummung in eigener
Verantwortung (Johannes
Beck)
04.02.2007
Die Macht der Experten
(Marianne Gronemeyer)
25.03.2007
Termin
wurde vorverlegt
auf den 18.03.2007!
Schöpferische
Arbeitslosigkeit?
(Ludolf Kuchenbuch)
06.05.2007
Kränkende Gesundheit
(N.N.)
03.06.2007
In den Flüssen
nördlich der
Zukunft. Ivan Illich,
Dichter und Schriftsteller
(Uwe Pörksen)
08.07.2007-
11:30-13:00 Uhr
- Eintritt frei
Bei Sinnen bleiben
(Barbara Duden)
Ort
Bremer
Theater, Concordia,Schwachhauser
Heerstraße
17, 28203 Bremen,
Germany (Lageplan)
News
in October 2006
Trapp,
Sebastian (2006):
Die
neue Uneigentlichkeit.
(German)